Stückinfo

Wutschweiger

Jan Sobrie und Raven Reull

Inszenierung: Frances van Boeckel
Ausstattung: Amelie Hensel
Dramaturgie: Ramona Wartelsteiner

Mit: 
Veronika Wider
Kai Benno Vos

Termine
09.09.21 Premiere
Studio, Theater Paderborn
26.09.21 15:00
Studio, Theater Paderborn
24.10 15:00
Studio, Theater Paderborn

Beton soweit das Auge reicht. Seit ihre Eltern arbeitslos sind, wachsen die Nachbarskinder Sammy und Ebeneser in einer trostlosen Umgebung auf. Mit jeder unbezahlten Rechnung werden Ebenesers Eltern ein Stück kleiner, bis die Mutter winzig wie eine Maus über den Teppich huscht. Wo ihr Vater ist, weiß Sammy nie so genau. Wahrscheinlich in einer Kneipe. Als auch noch das Geld für die Klassenfahrt fehlt, bleiben die Kinder zu zweit zurück und beginnen einen Streik der besonderen Art: Als Wutschweiger und Stillschmetterling werden sie unzertrennlich. Das Stück der belgischen Autoren Jan Sobrie (*1979) und Raven Ruëll (*1978) zeigt auf sensible Art die Auswirkungen von Armut und sozialem Abstieg auf Kinder. Das Stück wurde 2019 mit dem niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis Kaas & Kappes ausgezeichnet und ist für den Deutschen Kindertheaterpreis 2020 nominiert

Die Konferenz der Tiere

Erich Kästner


Inszenierung: Frances van Boeckel
Ausstattung: Anja Müller
Musik: Pablo Liebhaber
Dramaturgie: Sabrina Klose

Mit: 
Thyra Uhde
Luisa Cichosch
Vincent Bermel
Marc Plewe
Chris Rohmann 

Termine
13.06.2021  14:00 Premiere

Castrop-Rauxel Außengelände Proben- und Logistikzentrum WLT       

07.09.2021  16:00

Gummersbach Halle 32      

19.09.2021  15:00

Marl Theater    

20.09.2021  10:00 

Marl Theater   

29.09.2021  17:00

Lüdenscheid Kulturhaus   

05.10.2021  16:00

Dorsten Realschule   

22.11.2021  8:30 + 11:00

Nordhorn Konzert und Theatersaal 

30.11.2021  11:00

Wolfenbüttel Lessingtheater   

01.12.2021  9:00 

Wolfenbüttel Lessingtheater   

02.12.2021 9:00

Wolfenbüttel Lessingtheater   

03.12.2021  9:00

Wolfenbüttel Lessingtheater   

07.12.2021  10:00 + 16:00

Wesel Städtisches Bühnenhaus  

08.12.2021  10:00

Wesel Städtisches Bühnenhaus    

16.12.2021  9.30 + 11:30

Castrop-Rauxel Stadthalle    

17.12.2021  9:30 + 11:30 

Castrop-Rauxel Stadthalle   

26.01.2022  16:00

Ratingen Stadttheater   

10.03.2022  16:00

Bottrop Josef-Albers-Gymnasium  

26.03.2022  16:00

Hilden Stadthalle    

08.05.2022  15:00

Iserlohn Parktheater  

09.05.2022  11:00

Iserlohn Parktheater

Das Gesetz der Schwerkraft

Das Gesetz der Schwerkraft

Jugendstück von Olivier Sylvestre // 14+


Inszenierung: Frances van Boeckel
Bühne: Amelie Hensel
Kostüme: Virginie Kaphengst
Dramaturgie: Clara Kaltenbacher

Mit: 
Antonia Dreeßen
Tom Gerngroß



Pressestimmen:
 

 Den großen Schritt zu sich
selber wagen: Das Theaterstück von Oliver Sylvestre ermutigt, sich nicht für
andere zu verbiegen. 

„Komm her“ flüstert die
Stimme durch den Regen und den Donner. Aber das ist leichter gesagt als getan.
Denn die Brücke, die den 14-jährigen Dom (Antonia Dreeßen) ruft, führt über den
Fluss und einen Abgrund hinüber ans andere Ufer. Dort aber wäre die Großstadt
als Synonym für ein freies, selbst bestimmtes Leben, vor allem auch für das
Bekenntnis zur eigenen sexuellen Orientierung. Hier dagegen ist die Enge jener
Klein- oder Vorstädte, in denen jeder über urteilt, wo man ja nicht aus der
Rolle tanzen darf und wo „Freiheit“ ein Werbeversprechen des Konsums ist. 

Dom will da raus. So wie er gerne aus seinen weiblichen Körper heraus möchte,
obwohl er sich nicht einmal sicher ist, ob ein anderer wirklich besser zu ihm
passen würde. Wie es Dom gelingt, dieses „Gesetz der Schwerkraft“ zu
überwinden, erlebten das Publikum am Freitag in der Premiere des gleichnamigen
Jugendstücks von Olivier Sylvestre in der Burghofbühnen Inszenierung von
Frances van Boeckel im Ledigenheim Lohberg. Die Botschaft des Stücks: Sei du selbst, aber bleib dabei nicht allein. Vom ersten Tag an sucht Fred (Tom Gerngroß), der neue in der Stadt die Freundschaft von Dom, dessen Gender-Fluidität er faszinierend
findet. Nicht von ungefähr. Denn wenn Fred auch mit den anderen „harten Jungs“
aus Jimmys vermeintlich so coolen Clique abhängt, es wird schnell klar, dass er
damit nur seine feminine Seite zu verbergen sucht. Zumindest noch. Denn vor Ablauf des Schuljahrs
verspricht er, gemeinsam mit Dom den Schritt zu wagen und die Brücke zum
anderen Ufer zu überqueren. „Sometimes I feel I’ve got to run away“, „Tainted
Love“ in seinen Coverversionen von Soft Cell bis Marilyn Manson wird zum
Leitmotiv der Inszenierung. Es ist besonders stark, weil sich die verschiedenen
Versionen wechseln wie die
Jahreszeiten. Mal versucht Fred, sich allen Konventionen anzupassen, mal zieht
Dom eine Liebesbeziehung zu Amalie vor, die diese aber beenden wird, weil sie
letztendlich dem sozialen Druck nicht standhält. 12 Kapitel lang bleiben Dom
und Fred in der Schräglage (Bühne Amelie Hensel), versuchen in immer wieder
wechselnden Kostümen ihr wahres Ich zu kaschieren oder auszudrücken und
leuchten schließlich als unsterbliche, ihr Geschlecht nach Belieben wechselnde
Quallen (Kostüme Virginie Kaphengst). Dass ihnen dies quasi im Tanz gelingt und
der Autor zudem auf jegliche LGBT-Schlagworte, die vielleicht nur wieder
Denk-Schubladen geöffnet hätten, verzichtet, macht das „Gesetz der Schwerkraft“
zu   einem Theatervergnügen mit
schwereloser Leichtigkeit. Wenn Dom und Fred zum Schluss Hand in Hand die Brücke überqueren, werden sie „nur“ Freunde sein. Anders als die anderen. Aber ganz sie selbst. Gibt es etwas Wunderbareres? 


Bettina Schack NRZ Kultur 11.07.2021, 12:03 







Termine

Frei, 15.01.2021 Premiere (verschoben)
Burghofbühne Dinslaken
Neue Premiere:
Frei, 09.07.2021  18:00
Burghofbühne Dinslaken
Di, 27.04.2021 · 10:30 Uhr
Ibbenbüren, Bürgerhaus
Mi, 28.04.2021 · 18:00 Uhr
Papenburg, Theater im Forum alte Werft
Di, 04.05.2021 · 10:00 Uhr
Remscheid, Teo Otto Theater
Di, 04.05.2021 · 12:00 Uhr
Remscheid, Teo Otto Theater
Do, 06.05.2021 · 09:00 + 11.00Uhr
Hameln, Theater

Eingeladen zum diesjährigen Westwind Festival in dem Comedia Theater Köln 


Die Begründung der Auswahljury Festival  Westwind 2021:
" Die Regie von Frances van Boeckel fokussiert das Dilemma um Akzeptanz, Selbstliebe und Loyalität, ohne den Herausforderungen junger Trans* Menschen ihre Komplexität abzusprechen. Dabei konfrontiert uns das Schicksal von Dom und Fred schnell mit den Abgründen gesellschaftlicher Zwänge und Erwartungen. Die Inszenierung balanciert auf den großen weißen Buchstaben dieses Abgrunds und lässt bis zuletzt offen, ob das Scheitern an der Norm so sicher ist, wie das Gesetz der Schwerkraft."

Gespensterjäger auf eisiger Spur

Gespensterjäger auf eisiger Spur

Cornelia Funke

Inszenierung: Frances van Boeckel
Bühne: Jeremias H. Vondrlik
Kostüme: Rabea Stadthaus
Dramaturgie: Sabrina Klose

Mit:
Thyra Uhde
Luisa Chichosch
Vincent Bermel
Chris Rohmann
Marc Plewe


Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel
07.06.2020


Termine


21.03.2021, 15.00h

Iserlohn Parktheater

29.05.2021, 15:.00h

Stade Stadeum

01.06.2021, 9.30h + 11.30h

Castrop-Rauxel Parkplatz am WLT

22.02.2022, 17.00h

Lüdenscheid Kulturhaus

Pressestimmen:


"Visier-Pflicht herrscht auf der Bühne, und berühren sollen sich die fünf Darsteller auch nicht. "Mit einer Ausnahme", erklärt Intendant Ralf Ebeling: Zwei der Darsteller wohnen zusammen, für sie gelten die Abstandsregeln nicht. Lange muss man nicht warten, um herauszufinden, wer das ist: Felix Zimmermann als Tom und Sabrina Sauer, die seine Schwester Lola spielt, teilen sich also nicht nur auf der Bühne ein Hausdach ...
,,Gespensterjäger auf eisiger Spur“ heißt das Stück von John Y. Hammer nach Cornelia Funke. Die Handlung ist witzig und wird hier rasant mit viel guter Musik (vom Band) erzählt. Der zehnjährige Tom entdeckt im Keller seines Hauses ein Gespenst. Seine Schwester lacht ihn deswegen nur aus, doch die Therapeutin Hedwig Kümmelsaft beruhigt ihn gleich doppelt.
Nicht nur bestätigt sie Tom, dass es überhaupt Gespenster gibt, sie stellt außerdem fest, er habe Glück gehabt, da es sich bei „Hugo" nur um ein MUG handele, ein „mittelmäßig unheimliches Gespenst", das sich leicht bekämpfen lasse. Und in der Tat: Hugo ist schnell gezähmt - mit roter Kleidung, Spiegeln und Opernmusik.
Leider bleibt die Sache aber nicht so leicht. Denn Hugo ist überhaupt nur in Toms Keller eingezogen, weil er aus seiner alten Bleibe von einem UEG vertrieben wurde, einem ,Unheimlich ekligen Gespenst". Und um das loszuwerden, braucht es schon ganz andere Mittel und Unterstützung von der Oma.
Für die Kinder, die meistens im Grundschulalter sind, ist das Ganze eine schöne kurzweilige Angelegenheit, spannend und lustig. Auch die Erwachsenen lachen immer wieder auf. Nach entspannten 70 Minuten gehen die allermeisten vergnügt nach Hause. Nächste Saison werden die „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ weiter zum WLT-Repertoire gehören."

M. Langrock, Ruhr-Nachrichten. 07.06.2020


Unzensiert/Menstruation!

Unzensiert/Menstruation!

Regie, Text und Ausstattung: Frances van Boeckel
Dramaturgie: Eva Veiders
mit: Nelly Politt


 Termine:


15/02/20
Rheinische Landestheater Neuss
14/04/20
Matare Gymnasium Meerbusch (Corona bedingt abgesagt)

Vielleicht Wiederaufnahme in 2021
 


Löwenzahn und Seidenpfote

Löwenzahn und Seidenpfote

Janosch

Inszenierung und Fassung: Frances van Boeckel
Ausstattung: Marc Mahn
Dramaturgie: Sabrina Klose

Mit:
Julius Schleheck
Sabrina Sauer
Felix Zimmerman
Edda Lina Janzs
Adrian Kraege


Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel
16.06.2019

Pressestimme:


(…) Das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel eröffnete am Sonntagnachmittag im fast ausverkauften Apollo Theater die Saison 2020 für die jüngsten Besucher. Regisseur Frances van Boeckel inszenierte im spartanischen Bühnenbild die Geschichte als Geschlechter-Parabel 

mit jeder Menge Slapstick und punktgenauen Musikschnipseln von Rimski-Korsakow bis hin zu Vivaldi.
Diese Konzentration auf die Verschiedenartigkeit der Geschlechter unterstrich Marc Mahn, der für die Ausstattung zuständig war. In den abstrakten Unisex-Kostümen setzte er auf die Farben Rot und Blau – „Vor 100 Jahren war Blau die Farbe der Mädchen und Rosarot die Farbe der Jungen. Heute ist es umgeehrt“, so der Erzähler –, die sich im Bühnenbild wiederholten. Mit relativ einfachen Mitteln würde  eine fantastisch-farbenprächtige Tierwelt geschaffen. Eine der eindrucksvollsten Szenen war, als Seidenpfote in der Unterwasserglocke im Meer tauchte und die Fische um sie herumschwammen.
(…) Das junge, dynamische und sehr spielfreudige Ensemble nahm die Kinder mit auf eine Reise ins Janosch Land, in dem ganz spielerisch hinterfragt wurde: Müssen Jungen stark sein und Mädchen zart? Und in der die Frage der Mause-Eltern – „Was soll aus unseren Kindern nur werden?“ – klar beantwortet wurde. Kinder müssen sich nach ihren Neigungen und Anlagen entwickeln und nicht
nach den Wünschen der Eltern funktionieren.
J. Langendorf. Siegener Zeitung 02/10


Pressestimmen:

 
(…) Und dann eines Tages, bei Janosch noch mitten im Schlaf, hier in der zeitgemäß-witzigen Bühnenadaption der niederländischen Regisseurin Frances van Boeckel per Amazon-Paket, bekommen die Mäuse zwei Kinder – einen Sohn und eine Tochter. Den Jungen nennen sie damit er so stark wie ein Löwe wird und das Mädchen heißt Seidenpfote, weil sie zart und lieb sein soll.
Doch dann kommt alles genau anders. Löwenzahn bleibt zwar schmächtig, wogegen auch das eigentlich nur für Katzen vorgesehene Kraftfutter nicht hilft, ist aber ein Bücherwurm. Was ihn schlau werden lässt. Seidenpfote dagegen wird stark und mutig, weshalb die beiden ein tolles Team bilden. Mit Hilfe der von Löwenzahn entwickelten doppelten Mauseschleuder und den Flügeln eines Schmetterlings entdecken sie gemeinsam eine phantastisch-bunte Welt, die etwa von einem riesigen Frosch und einem quirligen Fischotter bevölkert wird – sogar aus der Vogelperspektive. Und mit Hilfe einer Taucherglocke erkunden sie die Vielfalt skurrilster Fischarten unter Wasser. (…)
 
(…)In abstrakt-artifiziellen Unisex-Kostümen des Ausstatters Marc Mahn, der andererseits in der mit den klassischen Farben Rot und Blau grundierten Bühne mit einfachsten Mitteln eine phantastisch-farbenprächtige (Tier-) Welt erschaffen hat, überzeugt ein bestens aufgelegtes quirliges Schauspieler-Quintett gut eine kurzweilige Schulstunde lang das Publikum ab vier Jahren mit guter Laune, jeder Menge Slapstick und tollen Musik-Schnipseln von Rimski-Korsakow über Vivaldi und Mussorgsky bis hin zu Tschaikowski. (…)

Pitt Hermann, Hallo Herne 06/19


Am Sonntag war ich mit meiner Tochter in "Löwenzahn und Seidenpfote" und möchte Ihnen gern sagen, wie entzückend ich das Stück fand. Ich habe es so sehr genossen - es war für mich eins der schönsten Theatererlebnisse der letzten Jahre. Poetisch, lustig, mit vielen klugen Ideen und sehr schöner kindgerechter Musik. Und ganz ohne Anbiederung.
Vielen Dank für dieses tolle Erlebnis! Meiner kleinen Tochter hat es auch gefallen, besonders der Schmetterling (mir auch!!!) und das Mäusemädchen (mir auch).
Zuschauer-Feedback (04/20


Oh, wie schön ist Panama!

Oh, wie schön ist Panama!

Janosch

Inszenierung: Frances van Boeckel
Ausstattung: Amelie Hensel
Dramaturgie: Marie Johanssen

Mit: 
Mit: Katharina Dalichau, 
Emilia Haag
Hubertus Brandt

Rheinische Landestheater Neuss
16.09.2018



 

Pressestimmen:


"Im Studio des RLT schlüpfen Katharina Dalichau und Hubertus Brandt in die Rollen von Bär und Tiger. Erkennen kann man sie keineswegs an kuscheligen Ganzkörperkostümen, sondern an braunen Armstulpen und gestreifter Hose. Sie bewegen sich über eine mit Holzkisten vollgestellte Bühne, die sich mit ein wenig Phantasie in einen Wald, ein Boot oder ein Haus verwandeln lassen.Dabei unterstützen die Geräusche, die Emilia Haag im hinteren Bereich der Bühne erzeugt: Watet der Bär beispielsweise beim Angeln durch den Fluss, drückt sie einen Schwamm in einem Wassereimer aus. Und herrscht auf dem Meer Flaute, erzeugt sie mit einem Tuch nicht nur Wind, sondern auch das entsprechende Heulen."

"Besonders begeistert sind die jungen Zuschauer ab vier Jahren, an die sich das Stück richtet, immer dann, wenn Emilia Haag ein Tier verkörpert, das Bär und Tiger wie im Janosch-Buch auf ihrem Weg nach Panama treffen. Und ihre Figuren sind es auch, die der Inszenierung von Frances van Boeckel eine Ebene für die mitschauenden Erwachsenen geben: der Wasser spuckende Frosch beispielsweise kann das Wort „Quak“ in diversen Sprachen sagen, der schwerhörige Frosch liest Macbeth, die kleinkriminelle Maus spricht mit texanischem Akzent und der Maulwurf ist „im Untergrund undercover“ unterwegs.

Dabei reichen stets nur ganz wenige Kostümteile, und schon ist den Kindern klar: Da kommt das verrückte Huhn! Und das ist jetzt der Löwe! Vor dem und dem großen wilden Wald kann man sich dann tatsächlich auch ein bisschen fürchten – damit sind Bär und Tiger nicht allein. Aber wie gut ist es, wenn man dann einen Freund hat, an den man sich in der Not ankuscheln kann. Denn, so die Botschaft des Stücks: Freunde helfen einander in der Not, tragen sich gegenseitig, wenn sie nicht mehr weiter können, und bauen gemeinsam eine Regenhütte.

Am Ende noch ein besonders schöner Regieeinfall: Als die Krähe Bär und Tiger die Aussicht auf Panama verspricht, steigen die beiden in Zeitlupe eine Leiter hoch, während eine Instrumentalversion von „I want to get away“ erklingt. Sie strahlen über das ganze Gesicht. Und als es nicht mehr schöner werden kann, kommt eine Postkarte von Tante Gans an. Die ist in Madagaskar, und dort riecht es überall nach: Vanille."
( NGZ/Rheinische Post, 09/18)


Polymeer, eine Apokalyptische Utopie

Polymeer, eine Apokalyptische Utopie"

nach Alexandra Klobouk
 
Regie, Text und Ausstattung: Frances van Boeckel
Dramaturgie: Tanja Meurers

Mit: Charlotte Bever, Paula Forst, Arijana Grießbach, Paula Hahn, Rebecca Lehmann, Maja Mandla, Jana Mandla, Ruby Naujoks, Sophia Nowag, Mina Riebau, Paola Sofia Ruh Rodriquez, Wiebke Sibbel
 

Rheinische Landestheater Neuss
29.05.2019


Holland, 5 Mai 2043. Die junge Chemiestudentin Nina van Dijk aus Utrecht befindet in einer nahezu aussichtlosen Lage:  "Die Pole sind geschmolzen, das Meer steigt. Holland ist weg," Doch sie ist noch da und treibt alleine auf dem Meer. Um sie herum - Tonnen von Plastik. Ist das nun die Apokalypse? Und was ist damit überhaupt gemeint? Und noch viel wichtiger: Wie konnte es überhaupt so weit kommen?  Zwölf Mädchen haben sich inhaltlich und spielerisch dem Thema "Plastik" und die Auswirkungen auf unsere Welt gewidmet.

Im Bann für Richard

Im Bann von Richard

 Heleen Verburg
 
Regie und Ausstattung: Frances van Boeckel
Dramaturgie: Tanja Meurers

Mit: Charlotte Bever. Lorin Cinar, Paula Forst, Paula Hahn, Rebecca Lehmann, Olivia Lemmen, Christopher Oeng, Mina Ribau, Paola Rodriguez, Richard Scheid, Nina Schroelkamp, Sören Stenger, Liv Lilo Wisser, Alina Zagorica

 
 Rheinische Landestheater Neuss
09.06.2018

//Was …. wenn eine Gruppe von Kindern anfängt Shakespeare zu spielen? 
 Was …. wenn es das ultimative Königsdrama „Richard III ist“? 
 Was … wenn die Geschichte sie völlig in den Bann nimmt? 
 Was … wenn Theater und Wirklichkeit beginnen ineinander zu fließen? 
 Ein Tanz, ein Lied, Rivalität, Verwirrung und dramatische Sterbeszenen. 
 Es wird gelacht. Manchmal. 
 Was …. Wenn es (k)ein gutes Ende hat?// 
 

Alleine auf der Welt


Alleine auf der Welt

Nach Hector Malot



Regie, Text und Ausstattung: Frances van Boeckel
Dramaturgie: Anna-Lena Schulte

Mit: Charlotte Bever, Lorin Cinar, Paula Hahn, Olivia Lemmen, Christopher Oeng, Mina Ribau, Nina Schroelkamp, Sören Stenger, Liv Lilo Wisser, Alina Zagorica

 
Rheinische Landestheater Neuss
15. 06.2017 

"Stell dir vor: Du bist einfach irgendwo aufgefunden worden.“, so beginnt die Geschichte von Remi, dessen Leben sich komplett verändert, als er entdeckt, dass seine Mutter nicht seine echte Mutter ist. Er wird an den Straßenkünstler Vitalis verkauft und begibt sich mit ihm, einen Affen und drei Hunden auf der Suche nach seiner Familie. Trotz zahlreicher Rückschläge, fasst Remi tapfer immer wieder neuem Mut und am Ende der Reise wartet eine Belohnung...
   
   //Nicht nur in guten Zeiten erkennt man seine Talente. Schicksalsschläge können durchaus das Beste in einer Person hervorheben.//
 

Fotos: Marco Piecuch,  Björn Hickmann, Volker Beushausen